Willkommen auf der Vollgeld-Website

Was ist Vollgeld?

Vollgeld ist unbeschränkt gültiges und bestandsicheres Geld - im Unterschied zum Giralgeld der Banken, den Guthaben auf Girokonten.
Banken erzeugen immer dann Giralgeld, wenn sie Kredit und Überziehungskredit ausstellen, ebenso wenn sie Wertpapiere oder Immobilien kaufen. Das bezahlen sie mit neuen Giroguthaben, die aber nur zu etwa 3–6 Prozent durch Bargeld und Zentralbankreserven gedeckt sind ...  
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Geldpolitische Unschärfen 
Warum Zentralbanken schlechter abschneiden als sie könnten, und warum Vollgeld für Wirksamkeit der Geldpolitik sorgen würde

Die Zentralbanken werden heute als überaus mächtige Institutionen gesehen. Tatsächlich aber sind die Banken die bestimmende monetäre Macht. Hier ein Text zu der Frage, was Zentralbanken können und was nicht.
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Vollgeld und 100% Reserve (Chicago Plan)

Infolge des gestiegenen Interesses an Fragen des Geldsystems lag es nahe, sich wieder an frühere Geldreform-Ansätze zu erinnern. Die größte Beachtung findet dabei der Ansatz einer 100%-Reserve (der sog. Chicago Plan) aus den 1930er Jahren. 100%-Reserve und Vollgeld werden nun häufig miteinander verwechselt. Sind sie einander wirklich zum Verwechseln ähnlich? Oder handelt es sich nicht doch um zwei grundverschiedene Systeme?
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Giralgeldmonopol und Eigengeschäft der Banken

Erhard Glötzl entwickelt ein möglicherweise bahnbrechendes Theorem: Der große finanzielle Vorteil der Banken bei der Giralgeldschöpfung liege nicht darin, dass sie einen Extragewinn durch vermiedene Refinanzierungskosten erzielen.Viel bedeutender sei der Erwerb von mit Giralgeld bezahlten Wertpapieren und Sachwerten. Hier liege der Hauptgrund für die Verschiebung vom Kreditgeschäft zum Investmentbanking.
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Vollgeldreform mit dem Euro?

Etliche Leute fragen sich, ob im Eurosystem eine Vollgeldreform überhaupt möglich ist; oder ob eine Nation für eine Vollgeldreform den Euro verlassen muss; oder ob es nicht auch innerhalb des Eurosystems möglich wäre, Vollgeld zumindest als Buchgeld im Alleingang einzuführen? Wie in der EU und im Eurosystem üblich, stellt sich die Lage auch hier einigermaßen buntscheckig dar. 
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'Trennbanken'-Gesetz

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Trennbanken-Gesetzes vorgelegt. Der Entwurf folgt jedoch nicht dem historischen US-Trennbankensystem aus den 1930er Jahren, das die Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken vornahm. Ebenso wenig folgt er den Empfehlungen der  Britischen Independent Commission on Banking. Vorgabe ist vielmehr der EU-Liikanen-Report. Fast alle Mitglieder dieser Kommission sind Bankenvertreter. Herausgekommen ist keine Trennbankenordnung, sondern eine reichlich verwässerte Variante der Volcker-Regel. Diese will den Eigenhandel der Banken ausschließen bzw ausgliedern.
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Vollgeld in der Kritik

Je mehr Vollgeld Beachtung findet, desto öfter äußern sich Vertreter unterschiedlicher Denkrichtungen dazu. Vollgeld stößt auf offenes Interesse, aber auch ablehnende Kritik. Hier ein Text, der auf typische Kritiken eingeht und die Gelegenheit nutzt, um zu erläutern, worum es bei einer Vollgeldreform überhaupt geht
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Currency versus Banking. Bezugsrahmen von bleibender Bedeutung

Currency- und Banking-Theorien sind gegensätzliche Auffassungen darüber, wie ein modernes Geld- und Bankensystem funktioniert und wie es ausgestaltet sein sollte. Der Ausdruck Neue Currency Theorie (NCT) nimmt auf die Currency School von Anfang des 19. Jahrhunderts Bezug. Ihr Gegenspieler war die Banking School. Die Kontroverse scheint weitgehend vergessen, obwohl sie heute mehr denn je von großer politischer Bedeutung ist. Die meisten der heutigen Geldreform-Initiativen sind faktisch neue Currency-Lehren.
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Hier > eine zusammenfassende Synopse zum Thema.

Muss auch Vollgeld Kreditgeld sein, anders gesagt Schuldengeld?

Banking-Lehren behaupten das. Stimmt aber nicht.  Timm Gudehus ebenso wie Thomas Mayer zeigen, wie Vollgeld schuldenfrei in Umlauf kommt, indem neue Banknoten und Buchgelder bei der Zentralbank wie bisher schon Münzen verbucht und bilanziert werden.
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Wie rechtmäßig ist Giralgeld? und wie berechtigt Schuldenstreik?

Es gibt das Münzmonopol der Regierung, das Banknotenmonopol der Zentralbank, aber keine gesetzliche Grundlage für das Giralgeldmonopol der Banken. Ist Giralgeld überhaupt rechtmäßig?
Mit dieser Frage im Sinn machen sich verschiedentlich Stimmen für einen sog. Schuldenstreik stark. Giralgeld sei rechtlich gesehen 'nichts', also schulde man den Banken auch 'nichts', weder Zins noch Tilgung noch sonst etwas. Was ist davon zu halten?  Weiterlesen >

Circuitismus und Modern Money Theorie im Vergleich zur Neuen Currencylehre des Vollgeld-ansatzes

Die Neue Currencylehre, wie sie auf dieser Website vertreten wird, und die Geldtheorien des Postkeynesianismus, insb des Circuitismus sowie der Modern Money Theory MMT, haben eine Reihe von Auffassungen über das bestehende Giralgeldregime (das fraktionale Reservebanking) gemeinsam.

Es zeigt sich jedoch, dass die MMT - trotz ihres Anspruchs, für ein chartales (staatliches) Währungs- und Geldsystem zu stehen - eher eine neue Banking-Doktrin als eine neue Currency-Position vertritt. (Der hier verlinkte Text ist leider nur auf Englisch verfügbar).  > Continue >

Etwas ähnliches muss über die Geldtheorie und das Kreislaufmodell des Circuitismus gesagt werden, obwohl dieser, im Unterschied zur MMT, die 'Macht der Banken' kritisch betrachtet und kurschlüssige Thesen wie die MMT vermeidet.  Weiterlesen >

"Dass die Regierung den Banken erlaubt, Geld zu schöpfen, und sie dieses Geld von den Banken leiht und Zinsen darauf zahlt, ist schlicht idiotisch."  -  William F. Hixson

Hier Link zur Website der Monetative

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Mackenzie King 1945. Photo: National Archives of Canada

Mackenzie King 1945. Photo: National Archives of Canada

"Sobald eine Nation die Kontrolle über ihre Währung und ihr Geld verliert, spielt es keine Rolle mehr, wer ihre Gesetze macht. ... Solange eine staatliche Kontrolle über Währung und Geld nicht wieder hergestellt ist, und die Regierung ihre Geldhoheit nicht als höchstrangige Pflicht versteht, bleibt alles Gerede über Souveränität und Demokratie müßig."  Mackenzie King, Kanadischer Premierminister 1935-1948.

Hier Link zur englischen Version dieser Website

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Mitschnitte der Monetative Tagung, Berlin Okt 2012