Trennbankenordnung. Herkunft und aktuelle Perspektiven 

Eine Trennbankenordnung zielt auf die Trennung der verschiedenen Ge­schäftsbereiche von Banken, zumeist als Abspaltung des Investmentbanking vom normalen Kunden-Kreditgeschäft. Auch eine Ausgliederung des Geldservice und Zahlungsmanagements aus dem Kreditgeschäft gehört hierher. Daraus entstehen Trennbanken oder Spezialbanken, im Unterschied zu Universalbanken. Es handelt sich um eine Strukturreform des Banken- und Finanzsektors, ohne unbedingt eine Reform der Geldschöpfung zu beinhalten. > weiterlesen.

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'Trennbankengesetz' im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags 

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Trennbanken-Gesetzes vorgelegt. Der Entwurf folgt jedoch nicht dem historischen US-Trennbankensystem aus den 1930er Jahren, das die Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken vornahm. Ebenso wenig folgt er den Empfehlungen der  Britischen Independent Commission on Banking. Vorgabe ist vielmehr der  EU-Liikanen-Report. Fast alle Mitglieder dieser Kommission sind Bankenvertreter. Herausgekommen ist keine Trennbankenordnung, sondern eine verwässerte Variante der Volcker-Regel. Diese will den Eigenhandel der Banken ausschließen bzw ausgliedern.
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